Therapien

Krankengymnastik spielt eine sehr wichtige Rolle in der Therapie der HSP. Damit wird der Muskelversteifung durch Dehn- und Bewegungsübungen entgegengewirkt.

Folgende Therapieformen/Heilverfahren können hilfreich sein, müssen jedoch für jeden Patienten individuell ausprobiert werden, da jede Form der HSP sich bei jedem Menschen anders auswirkt. Die Anwendungen werden allerdings nicht alle durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Physiotherapie (Krankengymnastik) ZNS auf neurophysiologischer Basis:

  • Nach Bobath
  • Nach Vojta
  • PNF = Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation
  • Manuelle Therapie

Ergotherapie (Muskelstärkung und Koordination)Massage Therapie
TENS = Transkutane Elektrische Nervenstimulation
Chiropraktische Behandlung
Aerobe Übungen (Gehen, Übungen im Wasser, Radfahren)
Therapeutische Hypnose
Hippotherapie (therapeutisches Reiten)
Akkupunktur
Osteopathie
Alternative Medizin

 

Zur Entspannung können verschiedene Methoden ausprobiert werden, ob sie dem Betroffenen angenehm und gut verträglich sind:

  • Sauna
  • Yoga
  • Tai Chi

 

Aktuell (in 2014 bis 2016) läuft eine Studie an der Universitätsklinik Tübingen, finanziert vom Förderverein für HSP-Forschung e.V. zum Thema Therapie für HSP-Betroffene.

 

Es gibt eine neue DVD – Physiotherapie bei der HSP, die über die Tom Wahlig Stiftung (TWS) in Münster zu beziehen ist. Sicherlich ist es hilfreich für die Therapeuten von HSP-Betroffenen, sich diese DVD anzusehen und damit bessere Kenntnisse über die Besonderheiten zur Physiotherapie bei HSP zu erhalten.

HSP-Selbsthilfegruppe Deutschland e.V.